Bergwolle.
Schurwolle von Schafen aus den persischen Hochlagen. Höhenlage und Kälte machen das Vlies besonders dicht, robust und reich an Lanolin — was den Teppichen ihre Strapazierfähigkeit gibt.
LOOMA steht für Teppiche, Kelim und Kissen mit Seele. Jedes Stück ein Unikat, gewebt und geknüpft in jahrhundertealter Tradition — zu finden dort, wo du sowieso einkaufst.
Du findest LOOMA auf
Am Webstuhl
Handarbeit · Wolle & Naturfarben
LOOMA steht für handgefertigte Teppiche, Kelim und Kissen mit Seele. Jedes Stück ein Unikat — gewebt und geknüpft von Menschen, die jahrhundertealte Tradition mit ihrem eigenen Gespür für Farbe, Muster und Charakter verbinden.
So entstehen kleine Meisterwerke, die Wärme, Tiefe und Substanz in moderne Wohnräume tragen. Authentisch. Langlebig. Voller Geschichten, die man sehen und fühlen kann.
LOOMA findest du dort, wo du gewohnt bestellst — auf XXXLutz und Castorama. OBI und Empik folgen. Versand, Rechnung und Retoure laufen direkt über den jeweiligen Marktplatz.
Teppich
handgeknüpft
Kelim
flachgewebt
Kissen
aus Webresten
Versand, Rechnung, Retoure — alles über den Marktplatz, bei dem du sowieso schon Kunde bist. Du kennst den Ablauf, LOOMA liefert das Produkt.
LOOMA-Sortiment auf xxxlutz.de. Versand, Rechnung und Retoure laufen direkt über XXXLutz.
Bei XXXLutz ansehenLOOMA-Sortiment auf castorama.fr. Bestellung, Versand und Service direkt über Castorama.
Bei Castorama ansehenLOOMA bei OBI ist in Vorbereitung — Listing folgt in den kommenden Wochen.
LOOMA bei Empik ist in Vorbereitung — Listing folgt in den kommenden Wochen.
Hinter jedem LOOMA-Stück steht ein Prozess, der seit Generationen kaum verändert wurde. Hier in Kurzform — Schritt für Schritt.
Schurwolle von Schafen aus den persischen Hochlagen. Höhenlage und Kälte machen das Vlies besonders dicht, robust und reich an Lanolin — was den Teppichen ihre Strapazierfähigkeit gibt.
Die Wolle wird per Hand zu Garn gesponnen. Jede Charge fällt minimal anders aus — eine Eigenschaft, die später als Abrash sichtbar wird und jedem Teppich seinen Charakter gibt.
Krapprot aus Rubia tinctorum, Indigo, Walnuss-Schale, Granatapfel-Rinde — Farben, die seit Jahrhunderten für handgeknüpfte Teppiche verwendet werden. Sie altern weicher als synthetische Pigmente.
Vertikaler Webstuhl für feine Stadt-Teppiche, horizontaler Webstuhl für nomadische und Dorf-Stücke. Die Kettfäden bilden das Gerüst, der Schussfaden schlängelt sich waagerecht hindurch.
Geknüpfte Teppiche: jeder Knoten einzeln gebunden — bei feinen Stücken bis 500.000 pro Quadratmeter. Kelim: flachgewebt, kein Flor, beidseitig nutzbar. Eine geübte Hand schafft etwa 1.000 Knoten pro Stunde.
Der Flor wird auf gleichmäßige Höhe geschoren, der Teppich gewaschen — bei LOOMA-Stücken in Hamburg, mit organischen Mitteln. Erst danach geht ein Stück an den Marktplatz.
Abrash
Wenn bei einem LOOMA-Stück die Farbe in einer Bahn leicht heller oder dunkler wird, heißt das nicht „Mangel", sondern Abrash — das natürliche Erkennungszeichen von handgesponnenem, naturgefärbtem Garn. Jede Garncharge fällt minimal anders aus; beim Weben entstehen daraus diese weichen Übergänge. In Sammlerkreisen gilt Abrash als Echtheits-Marker.
Jedes LOOMA-Stück wird von Hand gewebt oder geknüpft. Kein Stück gleicht dem anderen — kleine Unregelmäßigkeiten, abgesetzte Farbverläufe und tastbare Texturen sind kein Fehler, sondern das Zeichen echter Handarbeit.
Bevor ein Teppich, Kelim oder Kissen auf einem Marktplatz erscheint, läuft jedes Stück in Hamburg durch eine Sichtprüfung, organische Wäsche und kleine Reparaturen wo nötig. Erst dann verlässt das Stück das Lager.
LOOMA-Stücke entstehen ausschließlich in Webereien mit persönlich überprüften Bedingungen. Wo sinnvoll, mit STEP-Zertifizierung — dem strengsten Standard für faire Teppichproduktion.
Aktuell auf XXXLutz und Castorama. OBI und Empik folgen in den kommenden Wochen. Such im jeweiligen Shop nach „LOOMA" oder filter nach der Marke im Teppich-Sortiment.
Knüpferinnen und Knüpfer in tradierten Webregionen — von persischen Hochebenen bis zum marokkanischen Atlas. Alle Partnerwerkstätten werden persönlich überprüft; wo sinnvoll, sind sie STEP-zertifiziert (fair trade, keine Kinderarbeit).
Die volle gesetzliche Gewährleistung. Die Abwicklung von Versand, Rechnung und Retoure läuft über den Marktplatz, bei dem du bestellt hast — mit den Konditionen, die du von dort gewohnt bist.
Nein. Versand und Retoure laufen vollständig über den jeweiligen Marktplatz. So bleibt der Kaufprozess für dich genauso, wie du ihn dort kennst.
Ja, ohne Ausnahme. Das LOOMA-Sortiment umfasst handgeknüpfte Teppiche, handgewebte Kelim und Kissen aus den gleichen Webereien. Jedes Stück ist ein Unikat — keine Maschinenware, keine industrielle Fertigung. Die genaue Technik findest du in der jeweiligen Produktbeschreibung beim Marktplatz.
Abrash bezeichnet feine Farbunterschiede in einer Bahn des Teppichs — etwa wenn ein bestimmter Rotton plötzlich etwas dunkler oder heller erscheint. Das passiert, weil handgesponnenes, naturgefärbtes Garn von Charge zu Charge minimal anders ausfällt. In Sammlerkreisen ist Abrash ein klares Authentizitäts-Merkmal. Bei Maschinen-Teppichen tritt er nie auf.
Ein Kelim ist flachgewebt — kein Flor, keine einzelnen Knoten. Schuss- und Kettfäden bilden direkt das Muster. Das Ergebnis: dünner, leichter, beidseitig nutzbar. Ein geknüpfter Teppich hat einen Flor aus tausenden einzeln gebundenen Knoten — dicker, weicher, mit deutlich höherer Knotendichte. Beide Techniken sind handwerklich gleichwertig; sie haben nur unterschiedliche Charaktere und Einsatzbereiche.
Knüpfdichte = Anzahl der Knoten pro Quadratmeter. Nomadische und Dorf-Teppiche liegen meist zwischen 160.000 und 250.000 Knoten/m² — das gibt ihnen den charakteristisch geometrischen, etwas gröberen Look. Fein gearbeitete Stadt-Teppiche erreichen 250.000 bis 500.000+ Knoten/m² mit floralen Motiven und feinster Linienführung. Mehr Knoten ≠ besser. Es entscheidet, welchen Stil und welche Optik du suchst.
Hauptsächlich Schurwolle für den Flor — meist von Schafen aus den persischen Hochlagen, wo das Vlies durch Höhenlage und Kälte besonders dicht und lanolinreich wird. Baumwolle dient als strukturelle Basis (Kett- und Schussfäden). Bei einigen Stadt-Stücken wird zusätzlich Seide für besonders feine Akzente verwendet. Naturfarben kommen aus Pflanzen — Krapprot, Indigo, Walnuss, Granatapfel.
Regelmäßig saugen, am besten ohne rotierende Bürste (die zieht den Flor heraus). Frische Flecken sofort mit kaltem Wasser und einem sauberen Tuch tupfen — niemals reiben. Keine scharfen Reinigungsmittel, keine Waschmaschine. Alle 5–10 Jahre eine professionelle Teppichwäsche bei einer spezialisierten Werkstatt. Wollteppiche sind erstaunlich robust; pflegst du sie behutsam, halten sie Jahrzehnte.
Wenn du ihn gut behandelst: ein Leben lang — und oft darüber hinaus. Antike Stücke aus dem 19. Jahrhundert sind heute noch im Einsatz. Lanolinreiche Wolle, naturfarben gefärbt, von Hand verknotet: das ist eine Materialkombination, die ältere Generationen bewusst als Investitionsgut gedacht haben. Maschinenteppiche werden meist nach 5–10 Jahren ersetzt; ein handgemachter überdauert mehrere Generationen.